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<pre>für den zuvor in Alkmaar tätigen Innenverteidiger Gouweleeuw machten die bayrischen Schwaben kurzerhand runde 3 Millionen Euro locker; dagegen mutet der für eine knappe Million Euro an Land gezogene Mittelstürmer Albiani Ajeti fast schon wie ein kostengünstiges Schnäppchen an.  <p> Natürlich sind auch die Auftritte der anderen Abstiegskandidaten interessant, das gilt vor allem für das Match zwischen Köln und Frankfurt oder für den Auftritt von Union Berlin am Sonntag bei RB Leipzig.  <p>  Obwohl die verprügelten Gastgeber dennoch die deutlich erfolgreichere Spielzeit zu Ende brachten, hatte im Mai gleichwohl allenfalls die Höhe des Ergebnisses für Aufsehen gesorgt: Schließlich ist schon seit längerem bekannt, dass an der Spree immer mit den Werks-Kickern zu rechnen ist. <p> Ums Sportliche wird es sich an jenem Abend aber freilich nur bedingt drehen. Daran ändert auch jene Tatsache nichts, dass beide Mannschaften den letzten Spieltag eigentlich dazu nutzen wollten, um neues Selbstvertrauen für das Frühjahr zu tanken. <p>  Weil der Bundesligist nach dem frühen ersten Gegentreffer nur noch hilflos durch die Gegend taumelte, waren die entsetzten Zuschauer zwischen Mitleid und Ã„rger hin und hergerissen; spätestens in der zweiten Hälfte gewann dann aber doch die Wut ziemlich klar die Oberhand.  </pre>


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<pre>Das Wolfsrudel ist derzeit richtig gut in Form und bläst nun auch als klarer Favorit zum Angriff auf Berlin, wo es zum Duell Hertha BSC gegen VfL Wolfsburg kommt.  <p> Dennoch scheint durchaus eine kleine Gefahr darin zu liegen, dass sich der samstägliche Termin zwischen die Spitzenspiele gegen die Hertha und die Rojiblancos quetscht; zuletzt war schon mehrfach deutlich geworden, dass selbst ein auf Sparflamme kickender FC Bayern Probleme bekommt.  <p>  Video: Vor allem über den „verpennten“ Anfang der Partie gegen Wolfsburg (2:4) ärgerten sich die Hoffenheimer (Quelle: YouTube/TSG1899Hoffenheim) <p> Nachdem sich die Truppe von Bruno Labbadia mit vier Zählern aus den jüngsten beiden Partien einen vorentscheidenden Vorsprung verschaffte, wird nun der Wille riesig sein, im letzten Heimspiel des Jahres den endgültigen Hüpfer an das rettende Ufer zu absolvieren. <p>  Gisdol: "Es war ein hilfreicher Schritt mit wiederholt der gleichen Formation, einer Basis, zu beginnen. Durch viele Verletzungen schwierig" pic.twitter.com/E3rq0O0k67  </pre> 


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<pre> Trotzdem muss die TSG natürlich aufpassen, sich nicht auf Dauer auf der schiefen Ebene nach unten einzurichten: Gewöhnt sich die Mannschaft allzu sehr an das Verlieren, dürfte sich die untere Tabellenhälfte schon bald wieder als das bevorzugte Jagdrevier der 1899er erweisen.  <p> Deshalb fordert Trainer Julian Nagelsmann mehr Konzentration. Beim Champions League-Debüt bei Schachtjor Donezk schlug es ebenfalls zwei Mal im Hoffenheim-Kasten ein.  <p>  Dabei stellte insbesondere der Sieg gegen die Knappen unter Beweis, dass das Team kriselnde Spitzenmannschaften vor heimischer Kulisse nicht zu fürchten braucht — was gegen die ähnlich darbende Werkself nun zumindest für ein Lebenszeichen in Form eines einfachen Pünktchens spricht. <p>  Die Elf von Oliver Glasner hat seit Mitte Oktober nur eine Pflichtspielniederlage kassiert, und diese gegen Dortmund. Heuer wurde Schalke geschlagen und in den Top-Duellen jeweils ein 1:1 gegen Freiburg und Bayern geholt. Drittbeste Offensive gegen viertschlechteste Abwehr – Frankfurt wird die erste und zweite Halbzeit für sich entscheiden. <p>  Trotz Platz 13 in der Tabelle und vielen Sympathiebekundungen aus allen Landesteilen wurden den strukturschwachen Lilien in der Schlussphase der ersten Halbserie immer öfter die Grenzen aufgezeigt. Davon zeugen nicht zuletzt drei Pleiten in Serie kurz vor dem Weihnachtsfest.  </pre>


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<pre> Mehr als drei Mal so viele Tore wie Ingolstadt, nämlich 13, erzielte Eintracht Frankfurt in den bisherigen sieben Saisonspielen. Nur die beiden führenden Klubs Bayern München und Borussia Dortmund trafen öfter. Dennoch haben die Hessen zwei Punkte weniger auf dem Konto und liegen in der Tabelle drei Plätze dahinter.  <p> Nicht nur, dass es in der jüngsten Vergangenheit sehr gut lief gegen die Fohlen, es kommt noch besser. Ein einziges Mal, im Jahr 2002, hat der Sportclub in der Bundesliga ein Heimspiel gegen den VfL verloren!   <p> für Enttäuschung haben deshalb vielmehr auch die in Bremen und Berlin eingefahrenen Punkteteilungen gesorgt, die maßgeblich für die in der Rückrunde noch immer zu beklagende Sieglosigkeit verantwortlich zu machen sind. <p>  Erschwerend hinzu kamen gravierende individuelle Patzer, wie Timo Horns kapitaler Torwartfehler vor dem 2:2, mit dem der Olympia-Silbermedaillengewinner von Rio sein Comeback nach monatelanger Pause gründlich in den Sand setzte.  <p> Doch es wurde nichts mit dem dritten Sieg in Serie, der den internationalen Startplatz verteidigt hätte. Im Gegenteil: durch mehr als vermeidbare Fehler ließen die Herthaner den VfB wieder ins Spiel zurück.  </pre>


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<pre> Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf Borussia Mönchengladbach gegen FC Augsburg! Beide Teams blicken auf keine hervorragende Form, Augsburg könnte es mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang sogar noch erwischen. Trotzdem spricht vor allem die Auswärtsschwäche des FCA gegen einen Erfolg in Gladbach.  <p> Auch gegen die Wölfe wurde wieder deutlich, dass das Fehlen des Torjägers zu erheblichen qualitativen Einbußen führt; für die jungen Isak und Sancho erwiesen sich die gewaltigen Fußstapfen von „Auba“ erwartungsgemäß um einige Nummern zu groß.  <p>  Damit sind die Schwarz-Gelben unter Coach Tuchel im Signal Iduna Park unbesiegt. Von den bisher 21 Heimpartien wurden 17 gewonnen und vier endeten mit einem Unentschieden. <p>  Und als ob all dies nicht schon schlimm genug wäre, wird Top-Angreifer Vedad Ibisevic (acht Saisontreffer) derzeit auch noch von einem rätselhaften Torfluch heimgesucht: Seit seiner Vertragsverlängerung im November und nunmehr 636 Minuten ist der Bosnier torlos.  <p> Bestes Beispiel: das jüngste 3:3 gegen den VfB Stuttgart, bei dem die Hasenhüttl-Elf zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieb und ganz nebenbei zum zweiten Mal in dieser Spielzeit mehr als zwei Treffer markierte (zuvor nur beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt).  </pre>


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